08.03.2019 - Duftende Wildstauden

Mit duftenden, einheimischen Wildstauden lässt sich ein Teil Ihres Aussenraums in eine besondere Welt verwandeln. Die Blüten der Nelken zum Beispiel verbreiten einen Hauch von Vanille und Zimt.
Viele einheimische Blütenstauden haben in den Blättern grosse Mengen an ätherischen Ölen, die beim Berühren oder beim Reiben freigesetzt werden. Wir können sie im Garten nutzen, indem wir sie entlang von Wegen pflanzen, wo sie gestreift und berührt werden und dann ihren Duft verströmen. Je nach Wildstaude eigenen sich andere Standorte:

Für sonnige, heisse Standorte (Dachterrasse, Südseite des Hauses)
Ästige Graslilie (Anthericum ramosum) Echtes Labkraut (Galium verum) Heidenelke (Dianthus deltoides) Kartäusernelke (Dianthus carthusianorum) Steinnelke (Dianthus sylvestris) Pfingstnelke (Dianthus gratianopolitanus)

Standorte im warmen Halbschatten (entlang einer Hecke, auf westseitigem Balkon)
Aufrechte Waldrebe (Clematis recta) Diptam (Dictamnus albus) Duftveilchen (Viola odorata) Maierisli (Convallaria majalis) Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium) Pflaumenduftiris (Iris graminea) Hohes Windröschen (Anemone sylvestris) Immenblatt (Melittis melissophyllum) und Schlüsselblume (Primula veris)

Entlang von sonnigen, heissen Wegen
Dost (Oreganum vulgare) Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) Berg – Laserkraut (Laserpitium siler) Pastinake (Pastinaca sativa) Rainfarn (Tanacetum vulgare) Schafgarbe (Achillea millefolium) Walderdbeeren (Fragaria vesca) Wermut (Artemisia absinthium) Wiesensalbei (Salvia pratensis)

Entlang von warmen, halbschattigen Wegen
Bergminze (Calamintha menthifolia) Dost (Oregano vulgare) Mutterkraut (Tanacetum parthenium) Rossminze (Mentha longifolia) und Süssdolde (Myrrhis odorata).

Standorte im kühlen Halbschatten mit Morgensonne
z.B. an der Ostseite des Hauses, entlang der Nordseite einer Hecke, im Topf: nur grossen Topf verwenden und häufiger giessen:
Himmelsleiter (Polemonium caruleum), Geissbart (Aruncus dioicus) und Klebriger Salbei (Salvia glutinosa), geht nicht im Topf: Waldmeister (Galium odoratum)
Am Abend duftend: Mondviole (Lunaria rediviva)

Viele einheimische Blütenstauden haben in den Blättern grosse Mengen an ätherischen Ölen, welche beim Berühren oder beim Reiben freigesetzt werden. Wir können sie im Garten nutzen, indem wir sie entlang von Wegen pflanzen, dort, wo sie gestreift und berührt werden und dann ihren Duft verströmen:

Entlang von sonnig - heissen Wegen:
Dost (Oreganum vulgare), Arznei-Thymian (Thymus pulegioides), Berg – Laserkraut (Laserpitium siler), Pastinake (Pastinaca sativa), Rainfarn (Tanacetum vulgare), Schafgarbe (Achillea millefolium), Walderdbeeren (Fragaria vesca), Wermut (Artemisia absinthium) und Wiesensalbei (Salvia pratensis)

Entlang von warmen, halbschattigen Wegen:
Bergminze (Calamintha menthifolia) , Dost (Oregano vulgare), Mutterkraut (Tanacetum parthenium)
Und noch ein Tipp: Am Abend duften vor allem das Seifenkraut (Saponaria officinalis), das Nickende Leimkraut (Silene nutans) und die Nachtviole (Hesperis matronalis) herrlich.

>> Sendung auf Radio DRS 1 vom 08.03.2019