November: Wildrosen setzen

Garten-Tipp November

Die Setzzeit für Rosen ist da!

Die plötzliche Kälte hat den Rosen den Anstoss gegeben sich definitiv auf den Winter vorzubereiten. Sie tun dies, indem sie ihren Pflanzensaft eindicken, damit sich keine Eiskriställchen in den Zellen bilden können – sie besitzen ein hauseigenes Frostschutzmittel!
Die jungen Wildrosen auf den Feldern der Baumschulen werden jetzt aus der Erde genommen, geschnitten und stehen endlich zum Verkauf bereit. Aus einer Fülle von 25 einheimischen Wildrosen können wir schöpfen – hier sind einige Ideen zur Verwendung:

 

- Wildrosen, deren Blätter fruchtig duften, wie die Weinrose (Rosa rubiginosa) oder die Duftrose (Rosa elliptica) entlang eines Weges oder an eine Weggabelung setzen, beim Berühren der Blätter oder bei Regen entweichen die Duftstoffe aus den Duftdrüsen
- Die Feldrose (Rosa arvensis) mit ihren weichen, biegsamen Ranken begrünt schnell einen Zaun oder ein Geländer, sie gedeiht auch gut in einem tiefen Topf (mind. 40cm) auf dem Balkon
- Die Hundsrose (Rosa canina) fühlt sich auch an halbschattigen Standorten wohl, sie klettert gerne an einem Spalier an der Ostseite des Hauses hoch
- Die blaugrünen Blätter und Jungtriebe der bereiften Rose (Rosa glauca) leuchten besonders stark in Kombination mit blau und rosa blühenden, halbhohen einheimischen Stauden: wie die gewöhnliche Akelei, die pfirsichblättrige Glockenblume oder die Moschusmalve
- Die Zimtrose (Rosa majalis) zeigt ihre karminroten Blüten bereits im Mai und trägt im Winter rote Hagebutten an ihren zimtroten Zweigen – hübsch in vorderster Reihe entlang der Westseite einer Hecke
- Die Sammetrose (Rosa sherardii) besitzt filzige Blätter mit feinem Harzduft und zartrosa Blüten: ein Bijou überhängend an einer Steinmauer, oder anlehnend an der Holzwand des Wildbienenhotels


Zu beziehen sind diese Wildrosen im Forstgarten Lobsigen, Bern
www.be.ch/fortsbaumschulen